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Verkehrsversuch Fahrradstraße Humboldtstraße

Jetzt beteiligen!

Die Humboldtstraße ist seit 2014 eine Fahrradstraße. Die Zahl der Radfahrenden hat seitdem deutlich zugenommen und das Konzept hat sich grundsätzlich bewährt.
Allerdings gibt es Konflikte zwischen Radfahrenden und dem Kfz-Verkehr, die auch in der Beteiligung des EU-Projekts SUNRISE benannt wurden.
Zur Verbesserung der Situation in der Fahrradstraße sollen in einem Verkehrsversuch nun drei mögliche Lösungen erprobt werden.

Aktuell findet die erste Befragung statt, die sich mit der Ist-Situation vor dem Verkehrsversuch beschäftigt.
Beteiligen können sich alle, die die Humboldtstraße nutzen, unabhängig davon, ob sie sich mit dem Fahrrad, zu Fuß, mit dem Auto, dem Roller oder anderen Verkehrsmitteln fortbewegen.

Der Fragebogen ist bis Sonntag, den 07. März 2021, online.

Den Fragebogen und weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.bauumwelt.bremen.de/mobilitaet/aktuelle_projekte/verkehrsversuch_fahrradstrasse_humboldtstrasse-787306

Globalmittel: Förderschwerpunkte für 2021

Pressemitteilung des Beirats Östliche Vorstadt

Der Fachausschuss für Soziales, Kultur & Wirtschaft des Beirats Östliche Vorstadt hat sich für 2021 auf inhaltliche Schwerpunkte für die Globalmittelvergabe geeinigt. In der Nachschau des doch sehr bewegten Jahres 2020 haben sich die Ausschussmitglieder entschlossen gleich zwei besonders förderungswürdige Schwerpunkte für die Globalmittelvergabe zu setzen.

Zum einen möchte der Ausschuss insbesondere Projekte von Institutionen, Vereinen und engagierten Menschen unterstützen, die im besonderen Maße durch die Coronapandemie bedroht sind. Auch in diesem Jahr werden wichtige soziale und kulturelle Projekte im Stadtteil noch mit gravierenden Einschränkungen zu kämpfen haben. Wer allen Widrigkeiten zum Trotz etwas in und für die Östliche Vorstadt auf den Weg bringt, soll mit der Unterstützung des Beirats rechnen können.

Als nicht weniger wichtig wurde im Fachausschuss die Auseinandersetzung mit rechter Gewalt und Rassismus erachtet. Auch in der Östlichen Vorstadt grassieren tagtäglich rassistisch motivierte Ressentiments, Repressionen und auch Gewalt. Nur eines von vielen bedauerlichen Bremer Beispielen des vergangenen Jahres ist dabei der Brandanschlag auf das Jugendzentrum „Die Friese“ mitten in unserem Stadtteil. Projekte, die sich mit Rassismus und rechter Gewalt auseinandersetzten, stellen damit den zweiten Förderschwerpunkt in der Globalmittelvergabe 2021 dar.

In der Konsequenz hat der Fachausschuss 7.000,- € der Globalmittel reserviert und sich vorgenommen mindestens 3.500,- € für Projekte des jeweiligen Förderschwerpunktes aufzuwenden.

Der Fachausschuss für Soziales, Kultur & Wirtschaft des Beirats Östliche Vorstadt

Diskussionsveranstaltung: InnenStadtUmbau - Bauen im Bestand als Zukunftsvision

am Mittwoch den 16.12.2020 um 18:30 Uhr (in digitaler Form)

Zu Gast:
Gabriele Nießen, Staatsrätin für Stadtentwicklung und Wohnungsbau
Christoph Grafe, Architekt in Amsterdam, Professor für Architekturgeschichte/Theorie in Wuppertal
Alexis Angelis, Architekt und Projektentwickler (u.a. CORE Oldenburg)

Die Bremer Innenstadt ist im Umbruch, wenngleich die Anzahl der sichtbaren Baustellen überschaubar ist. Stattdessen werden als erste Projekte Umnutzungen im Bestand geplant und gedacht.

Gut umgesetzter Umbau ist eine Herausforderung und zugleich eine Chance.

Es ist ein Bekenntnis zur „historischen“ Bausubstanz der Nachkriegszeit, es ist ein mutiger Schritt. Zugleich ist der Umbau von Bestandsimmobilien wesentlich klimafreundlicher - Stichwort „Graue Energie“.

Durch eine ausgewogene Nutzungsmischung, mehr Wohnen und eine höhere Aufenthaltsqualität – sowie durch spannende Architektur – soll unsere Innenstadt belebter werden. Aber ist das mit dem Umbau zu realisieren oder braucht es doch den „Großen Wurf“?

Christoph Grafe, Bremer, Architekt und Architekturhistoriker, stellt Umbaubeispiele aus verschiedenen europäischen Ländern vor und setzt diese in Bezug zu historischer Umbaupraxis auch in Bremen: ein Plädoyer für eine neue Umbaukultur als Prinzip für die Transformation der Innenstadt.

Der Umbau eines ehemaligen Kaufhauses wird durch mit dem Projekt CORE in Oldenburg verwirklicht. Dieses wird von Alexis Angelis vorgestellt, er hat dort einen gemeinsamen Ort für Einzelhandel, Lifestyle, Gastronomie sowie mit Co-working entwickelt. Dieses Projekt birgt große Chancen für die Stadtentwicklung Oldenburgs – setzt jedoch auch die Herstellung vielfältiger Bedingungen voraus, um zu einem Erfolg zu werden.

Mit Gabriele Nießen, Staatsrätin für Stadtentwicklung und Wohnungsbau soll in der folgenden gemeinsamen Diskussion über die zu schaffenden Voraussetzungen gesprochen werden. Wie können Umbauten und Durchmischung in der Bremer Innenstadt miteinander einhergehen – architektonisch, wie auch bezüglich der Nutzung? Welche Möglichkeiten und Grenzen gibt es für solche Vorhaben?

An diesem Abend soll auf Einladung des Beirats Mitte offen und gerne auch kontrovers diskutiert werden, um mit geschärftem Blick auf die Bremer Innenstadt, deren Potentiale und auch deren Risiken schauen zu können.

Wir freuen uns auf eine angeregte Diskussion.

Hier der Link zur Teilnahme:
https://global.gotomeeting.com/join/519058757

Informationen zu den Systemanforderungen für die Teilnahme, sowie die Möglichkeit diese automatisch überprüfen zu lassen, finden Sie hier:
https://support.logmeininc.com/de/gotomeeting/help/systemanforderungen-f-uuml-r-teilnehmer-g2m010003

Sie können sich auch über ein Telefon einwählen.
Deutschland: +49 721 9881 4161
Zugangscode: 519-058-757

Verkehrsversuch Fahrradstraße Humboldtstraße

Präsentation vom 19. November 2020

Hier finden Sie die Präsentation (pdf, 3.1 MB) aus dem Fachausschuss für Mobilität & Klima des Beirats Östliche Vorstadt.

Unterlagen zur Anwohner*innenversammlung Hollerstraße vom 10.11.2020

Hier geht es zur Präsentation (pdf, 2.5 MB) aus der Anwohner*innenversammlung zu den bevorstehenden Kanalbaumaßnahmen in der Hollerstraße.

Corona-Warn-App

Informationen und Donwnloads zur neuen Corona-Warn-App finden Sie unter:

https://www.bremen.de/corona/corona-warn-app

Ergänzungsbeschluss zur zeitlichen Ausweitung der Außengastronomie in der Östlichen Vorstadt

09. Juni 2020

Die Einschränkung des öffentlichen Lebens im Rahmen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus trifft insbesondere die Gastronomie unseres Stadtteils besonders hart. Die Außengastronomie stellt dabei für die Gäste eine infektionsarme Möglichkeit zum gastronomischen Besuch dar. Um diese zu unterstützen, hat der Beirat Östliche Vorstadt am 09. Juni 2020 einen ergänzenden Beschluss zu seinem Beschluss vom 04. Juni 2020 gefasst.

Der Teil des Beschlusses vom 04. Juni 2020, der die unkomplizierte räumliche Erweiterung der Außengastronomie betrifft, wird hiermit wie folgt ergänzt:

Der Beirat Östliche Vorstadt bittet die zuständigen Ressorts:

Die zeitlichen Beschränkungen für die Außengastronomien in der Östlichen Vorstadt sollen für die Saison 2020 wie folgt ausgeweitet werden:
? Sonntag bis Donnerstag bis 23:00 Uhr (sofern keine weitergehenden Regelungen beeinträchtigt werden)
? Freitag und Samstag bis 24:00 Uhr sowie vor Feiertagen

Beiratsbeschluss für Solidarität mit Kultur, Gastronomie und Handel im Stadtteil

vom 4. Juni 2020

Das Viertel und die Östliche Vorstadt in ihrer Gänze bildet ein bedeutsames Geschäfts- und Kulturzentrum Bremens. Als Ort der Kommunikation und der sozialen Begegnung haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus die Östliche Vorstadt besonders hart getroffen. Inhabergeführte Geschäfte, die vielfältigen kulturellen und sozialen Einrichtungen und insbesondere die Gastronomie unseres Stadtteils erleiden enorme wirtschaftlichen Einbußen.

Mit den folgenden Maßnahmen und Forderungen möchte der Beirat diesen Auswirkungen begegnen:

a. Einrichtung eines Runden Tisches
Ein Runder Tisch zur Kompensation und dem Umgang mit den Eindämmungsmaßnahmen von CoVid-19 wird eingerichtet. Dieser soll sich aus Vertreter*innen von Kultur, Gastronomie und Einzelhandel des Stadtteils sowie Mitgliedern der Beiräte Mitte und Östliche Vorstadt zusammensetzen.

b. Außengastronomie
Insbesondere die Außengastronomie bietet eine Chance für notleidende gastronomische Betriebe. Der Beirat Östliche Vorstadt bittet das zuständige Ressort:
- betroffenen Betrieben für einen definierten Zeitraum (z.B. Sommermonate 2020) die Pacht zu erlassen
- Neuanträge und Anträge zur temporären Erweiterung der Außensitzplätze prioritär und vereinfacht zu bescheiden, sofern Fuß- und Radverkehr sowie die Barrierefreiheit berücksichtigt sind
- in Abstimmung mit dem ASV ausdrücklich auch die temporäre Umnutzung von Parkflächen und von als Parkraum genutzten Flächen (Stichwort: aufgesetztes Parken) für diesen Zweck zu prüfen

c. Unterstützung gemeinschaftlicher Aktionen
Der Beirat unterstützt gemeinschaftliche Aktionen von Einzelhandel, Dienstleistungsgewerbe, Werbegemeinschaften, Kultureinrichtungen und -schaffenden der Östlichen Vorstadt. Kooperationen, die Projekte zur Förderung des Zusammenlebens im Stadtteil planen, werden angesichts der Corona-bedingten Situation ausdrücklich ermutigt, einen Globalmittelantrag an den Beirat Östliche Vorstadt zu richten.

Beirat fordert Regelung zur Öffnung von Spielplätzen

Pressemitteilung des Beirats Östliche Vorstadt vom 27.04.2020

Sehr geehrte Damen & Herren,

seit einigen Wochen ist das Familienleben nun auf das zu Hause reduziert. Die Schließung von Schulen und Kitas sind eine hohe Belastung. Vor allem Familien, die nicht über großzügige Wohnflächen oder einen Garten verfügen, sind derzeit zusätzlich benachteiligt.

Für die Entwicklung von Kindern ist Bewegung und Spiel im Freien unerlässlich. Die aktuelle Situation ist für das Wohl von Familien nur kurzfristig hinnehmbar. Der Beirat Östliche Vorstadt fordert deshalb, die Bedingungen dafür zu schaffen, dass Spielplätze in beschränkten Maßen wieder geöffnet werden können.

Hiermit soll keinesfalls eine vorschnelle Lockerung provoziert werden. Erforderlich ist vielmehr, dass es hier gute Regeln gibt, verbunden mit einem starken Appell an die Eigenverantwortlichkeit.

Eine Beschränkung der Anzahl von Kindern auf den Spielplätzen, die Vermeidung von Gruppenbildung, begrenzte Besuchszeiten sowie Abstandsregeln müssen hierfür etabliert werden und Eltern sollten bei Nichtbeachtung auch entsprechend in die Verantwortung genommen werden können.

Beirat Östliche Vorstadt

Gerechtigkeit und Anerkennung in und nach der Corona-Krise

Pressemitteilung des Beirats Östliche Vorstadt vom 20.04.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona-Pandemie und die staatlichen Gegenmaßnahmen bringen viele Menschen nicht nur finanziell an die Grenzen des Leistbaren.

Beschäftige im medizinischen und sozialen Sektor sowie im Bereich der Grundversorgung leisten jetzt Großartiges, um die Funktionsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Diese Menschen sind dabei zusätzlich für unser aller Wohl einem erhöhten Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Mit einer kaum vorstellbaren Mehrfachbelastung sehen sich dabei viele Alleinerziehende konfrontiert.

Betroffen sind meist Personen, die ohnehin unter hohen Belastungen für niedrige Einkommen, aber in gesellschaftlich essentiellen Bereichen tätig sind und – in überwältigender Mehrzahl – Frauen.

Die soziale Schieflage zwischen den Geschlechtern, wie auch zwischen unterschiedlichen Berufsgruppen wird durch die aktuelle Situation besonders sichtbar.

Der Beirat fordert die Politik auf Landesebene auf, sich für eine Verbesserung der beruflichen Rahmenbedingungen und für eine angemessene Bezahlung von Frauen und allen anderen in benachteiligten Berufsgruppen, jetzt und in Zukunft, einzusetzen.

Der Beirat Östliche Vorstadt möchte sich bei allen ausdrücklich bedanken, die sich im Viertel gerade jetzt und zumeist unbemerkt und ohne angemessene Wertschätzung für das Gemeinwohl engagieren. Er fordert darüber hinaus Arbeitgeber*innen, Vermieter*innen, Nachbar*innen und Angehörige dazu auf, diese Personen nach Kräften zu unterstützen.

Beirat Östliche Vorstadt

Hilfen für Kultur, Gastronomie und Einzelhandel für die Folgen der Corona-Pandemie

Pressemitteilung der Beiräte Mitte & Östliche Vorstadt vom 1. April 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

Für eine Vielzahl von Selbstständigen, Beschäftigten und „Mini-Jobbern“ in Kulturbetrieben, in der Gastronomie und im Einzelhandel ist der „Shutdown“ vom 18. März 2020 für einen noch nicht absehbaren Zeitraum eine einschneidende, wenn nicht gar existenzbedrohende Maßnahme.

In vielen Restaurants bleibt die Küche kalt, der Kneipenbesuch ist nicht mehr möglich, Konzerte sind abgesagt, Ausstellungen sind geschlossen, Kinos sind zu, Tanzveranstaltungen sind gestrichen. Das Atelier, der Schallplattenladen, die Boutique, die Schneiderei und viele andere – zu.

Für Musiker*innen, Caterer, Servicemitarbeiter*innen, Wirt*innen Köch*innen, Händler*innen, Künstler*innen, Kleinstunternehmer*innen, Dienstleister*innen und viele andere – nicht selten ohnehin prekär beschäftigte Personen – brechen in bedrohlichem Maße die Einkünfte ein.
Noch schlimmer: Es ist nicht absehbar, für welchen Zeitraum mit derartigen Ausfällen zu rechnen ist.
Für viele steht bereits jetzt fest: Ohne Unterstützung klappt es nicht.

„Das Viertel“ ist in besonderem Ausmaß von den genannten Auswirkungen betroffen. Es bildet einen der relevantesten Bremer Ballungsräume für eine Vielzahl von Branchen. Auch weit über den Stadtteil hinaus ist das soziale und kulturelle Leben, welches hier normalerweise pulsiert, ein wichtiger Bestandteil im Leben vieler Bremer*innen, dessen Fortbestand es in und auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie zu sichern gilt.

Die Beiräte erachten umgehende niedrigschwellige Hilfen für die durch die Maßnahmen zur Bekämpfung des Corona-Virus geschädigten Personen für unabdingbar. Die Beiräte begrüßen die von Senat und Bund bereitgestellten Soforthilfen für Kleinstunternehmen und bitten darum, die Hilfen schnell und niedrigschwellig umzusetzen und nach Bedarf laufend weitere flankierende Maßnahmen zu ergreifen.

Die Beiräte appellieren überdies an die Solidarität im Stadtteil und bitten die Bürger*innen ihre Nachbar*innen nach Kräften zu unterstützen und auf Alternativangebote von Betroffenen zurückzugreifen. Hierzu können etwa Bringdienste örtlicher Gastronomen genutzt, Bücher oder andere Waren online oder telefonisch bei den örtlichen Händlern bestellt, oder auch aus der Situation entstandene alternative Kulturangebote wahrgenommen werden. Auch der Erwerb von Gutscheinen für zukünftige Leistungen oder der Verzicht auf Rückerstattungen sollte – wenn es die persönliche finanzielle Situation zulässt – in Erwägung gezogen werden.

Informationen hierzu finden Sie unter: https://www.jetzt-kaufen-in-bremen.de/ & https://www.dasviertel.de/

Die Beiräte Mitte & Östliche Vorstadt

Beirat Mitte konstituiert

Am Montag den 22.07.2019 hat sich der Beirat Mitte konstituiert. Alle neuen Mitglieder, Ausschüsse und die neue Geschäftsordnung finden sie hier.
Das Protokoll zur Sitzung finden Sie hier (pdf, 405.2 KB).

Beirat Östliche Vorstadt konstituiert

Am Mittwoch den 03.07.2019 hat sich der Beirat Östliche Vorstadt konstituiert. Alle neuen Mitglieder, Ausschüsse und die neue Geschäftsordnung finden sie hier.
Das Protokoll zur Sitzung finden Sie hier.