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  • Baumaßnahme Vor-dem-Steintor / Meinungen

Umbaupläne

Lageplan (pdf, 547 KB)
Querschnitte (pdf, 293.6 KB)
Erläuterungsbericht (pdf, 39.2 KB)
Verkehrslenkung (pdf, 365.9 KB)

Öffentliche Anhörung (Hearing) vom 07.10.2008

Protokoll (pdf, 33.1 KB)

Meinungen

Die veröffentlichten Stellungnahmen geben die Meinung der Einsender wieder, nicht unbedingt die Meinung der Redaktion!

Frau Schlansky: Großpflaster und Demokratie

Wenn einzelne Beiratsmitglieder bei der Geschäftswelt im Viertel zur Unterstützung ihrer persönlichen Meinung (pro Pflaster)Unterschriften sammeln, und anschließend behaupten, 80 Prozent der Bevölkerung seien für das Pflaster, dann ist das schlicht unlauter. Von solchen Beiratsmitgliedern fühle ich mich nicht vertreten, sondern angeschmiert. In dem Fall vermisse ich noch obendrein das Fachwissen ...

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ADFC Bremen: Planungen der BSAG für Radfahrer akzeptabel

Der ADFC ist der Meinung, dass durch den Verzicht auf Shared Space im Ostertorsteinweg und Vor dem Steintor eine große Chance vergeben worden ist. Der zeitliche Rahmen seit dem Frühjahr 2007 wäre für dieses Konzept ausreichend gewesen. Da dieser Zug inzwischen abgefahren ist, beschäftigt sich diese Stellungnahme mit der jetzt vorliegenden Planung der BSAG.

Der ADFC betrachtet die vorgelegte Planung aus Sicht der Radfahrer als akzeptabel, wenn drei Bedingungen eingehalten werden:
1. das Radfahren zwischen Schiene und Bordsteinkante wird unmöglich gemacht.
2. Die Radfahrer zwischen den Schienen müssen psychologisch gestärkt werden.
3. Auch Radfahrer brauchen Parkplätze ...

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Herr Lieber: Ideologiedebatte Pflaster gegen Asphalt

Mit der ewigen Ideologiedebatte Pflaster (gleich historisch) gegen Asphalt (gleich Hinterhof) kommt man nicht weiter. Dieser Gegensatz stimmt ja auch gar nicht. Im übrigen verfechten fast überwiegend nur die Händler die Pflastervariante, weil sie fälschlich, wie z.B. Ferrari, glauben, Pflaster würde ihren Standort aufwerten, bei Asphalt seien sie dagegen nur B-Lage. Das ist natürlich Unsinn ...

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Stellungnahme des BUND: Pflicht zur Lärmminderung

Der GNUU begrüßt ausdrücklich die Planung, die Pflastereindeckung ab der östlichen Kante des Ziegenmarktes bis zur Lübecker Straße durch eine Asphaltdecke zu ersetzen. Die Lärmkartierung nach der EU-Umgebungslärm-Richtlinie hat für den Straßenabschnitt Vor dem Steintor zwischen Römerstraße und Lüneburger Platz ergeben, dass durch die Straßenbahn tagsüber Lärmwerte bis zu 76dB(A) und durch den Straßenverkehr bis zu 66 dB(A) erreicht werden. Nachts werden bis zu 69 dB(A) durch den Straßenbahnverkehr und bis zu 56 dB(A) durch den Straßenverkehr erreicht ...

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Frau Heitmann: Für ein fahrradfreundliches Steintor

(...) Da ich auch an der Sielwallkreuzung schon zwei Mal gefallen bin, möchte ich
die Gefährdung durch das große Kopfsteinpflaster nicht weiter hinnehmen. Um so mehr bedaure ich, dass schon wieder Unterschriften für Kopfsteinpflaster
gesammelt werden. Ich finde Pflaster optisch auch schöner. Ich wünsche mir jedoch eine faire Abwägung der verschiedenen Gesichtspunkte und nicht wieder so eine aufgeheizte Debatte wie im Ostertor, die letztlich tiefe Gräben
hinterlassen hat ...

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Herr Sobottka: Bei der Diskussion soll es fair zugehen

... mittlerweile scheint es ja so zu sein, dass man sich nicht mehr öffentlich dazu bekennen darf, nicht für das Kopfsteinpflaster und das Asphalt in der Mitte der Schienen zu sein. Man wird abgekanzelt mit psychologischen Problemen etc. – siehe auch letzte Beiratssitzung im BGH Weserterrassen zum Thema- . Ich weise nur mal nebenbei daraufhin, dass ein sehr guter Freund von mir, nach einem Fahrradunfall im Bereich der Brunnenstr. nun im Rollstuhl sitzt und ich sehr viele Menschen kenne, die schon über das Pflaster geschlittert und gegen Autotüren gefahren sind, weil die „Touristen“ nicht aufpassen- denn wir Einheimischen sind da geübter ...

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Initiative Pro Kopfsteinpflaster: Keine Asphaltierung im Steintor

Tristesse und Gesichtsloskigeit werden den gewachsenen Charme der Straße verdrängen. Seit Juli 2008 haben bereits über 2000 Viertelbewonher- viele gerade wegen der einzigartigen Atmosphäre hier hergezogen, diesen Aufruf unterschrieben. Die große Mehrheit der Einzelhändler und viele auswärtige Besucher fordern das unverwechselbare Gesicht unserer Straße zu erhalten ...

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Frau Jeß - Knecht: Straße lebensgefährlich für Radfahrer

Als langjährige Anwohnerin im Steintor und passionierte Fahrradfahrerin ist es mir ein großes Anliegen, daß endlich die Straße vor dem Steintor geteert wird! Besonders bei Regen ist die Straße lebensgefährlich für Radfahrer! ...

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Herr Dr. Hoppensack: Fehler nicht wiederholen

(...) Ich empfehle sehr, die – aus meiner Sicht - Fehler bei der Erneuerung des O-Weges nicht zu wiederholen. Denn dort könnten allenfalls die Änhänger/innen historischer Sichtweisen zufrieden sein. Als Radfahrer ist man dagegen auf längere Strecken gefährdet, weil das erleichternde Kleinpflaster eben nicht überall zur Verfügung steht, wie zB im weiten Bereich der Sielwallkreuzung oder nahe der Haltestelle Goetheplatz, man also auf dem holprigen Großpflaster mit schon jetzt wieder erheblichen Lücken zurechtkommen muss. Und als Fußgänger oder Nutzer der Außengastronomie stört der erhebliche Lärm durch
Fahrgeräusche von Kraftfahrzeugen, vor allem solchen, die mehr als 30 km/h fahren ...

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Herr R. Meyer: Pflaster = reiner Unsinn und nicht mehr zeitgemäße Gefühlsduselei

Die Geschäftsleute meinen, ihre Kunden würden ausbleiben, wenn sie das Pflaster nicht mehr "erleben" könnten, ohne zu bedenken, daß der Krach durch den Verkehr die Kunden mehr abschreckt, als die optische "Wohltat" des Pflasters gut machen kann. Diese Vorstellung verwirrt manche Pflasterköpfe immer noch und ist reiner Unsinn und eine nicht mehr zeitgemäße Gefühlsduselei ...

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Herr Dr. Steinbrück (Landesbehindertenbeauftragter): Umgestaltung wird grundsätzlich begrüßt

(...) Aus Sicht des Landesbehindertenbeauftragten ist die mit dem Gleisersatzbau einhergehende geplante Umgestaltung im Bereich zwischen der Römerstraße und dem Lüneburger Platz grundsätzlich zu begrüßen. Durch die geplante stellenweise Gehwegerweiterung in dem in Rede stehenden Straßenzug wird die Situation für Menschen mit Mobilitätsbeeinträchtigungen grundsätzlich dadurch verbessert, dass die Bewegungs- und Begegnungsflächen vergrößert werden. Auch wird durch die geplante Asphaltdecke die Überquerung der Straße Vor dem Steintor an allen (geeigneten) Stellen für Personen erleichtert, für die das zurzeit vorhandene Großpflaster Probleme schafft, weil sie beispielsweise einen Rollstuhl oder Rollator nutzen ...

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